Vertrag & Verantwortung
Ein guter WordPress-Wartungsvertrag verkauft nicht nur Updates. Er legt fest, wer prüft, sichert, entscheidet, dokumentiert und im Fehlerfall reagiert. Preis und Paket sind erst vergleichbar, wenn Grenzen, Backup-Ziel, Wiederherstellbarkeit, Monitoring-Intervall und Supportweg eindeutig beschrieben sind.
Störung & Wiederanlauf
Nach einem fehlgeschlagenen WordPress-Update sollten Sie nicht wahllos weiter aktualisieren. Halten Sie den Zustand fest, prüfen Sie Erreichbarkeit und Adminzugang, sichern Sie Logs und Änderungen und entscheiden Sie erst dann zwischen gezielter Korrektur und Rückkehr auf einen verifizierten Sicherungspunkt.
Backup & Recovery
Ein WordPress-Backup ist erst belastbar, wenn Datenbank und benötigte Dateien vollständig übertragen, außerhalb des Webservers gespeichert, per Prüfsumme kontrolliert, ausreichend lange aufbewahrt und über einen definierten Wiederherstellungsweg erreichbar sind. Eine grüne Erfolgsmeldung des Backup-Plugins allein beweist das nicht.
Agentur & Übergabe
Eine gute Wartungspartnerschaft übernimmt den technischen Betrieb, ohne sich in Strategie, Design oder Content einzumischen. Dafür braucht es eine dokumentierte Übergabe, klare Zuständigkeiten, einen technischen Aufnahmecheck und einen Eskalationsweg, der die Beziehung zwischen Agentur und Kunde respektiert.
Make or buy
Sie können WordPress selbst warten, wenn eine verantwortliche Person regelmäßig Zeit, technisches Wissen, externen Backupzugriff und einen getesteten Störungsprozess hat. Abgeben lohnt sich, wenn die Website geschäftlich wichtig ist, Zuständigkeiten wechseln oder Ausfälle nicht nebenbei bearbeitet werden können.
Update Control
Ein kontrolliertes WordPress-Update beginnt vor der Installation: Komponentenrisiko einordnen, frischen verifizierten Recovery Point schützen und Kernprüfungen festlegen. Danach wird begrenzt geändert, technisch und fachlich geprüft und das Ergebnis oder ein Rollback nachvollziehbar dokumentiert.